Coverbild Das Mädchenorchester in Auschwitz von Fania Fénelon, ISBN-978-3-423-13291-6
Leseprobe

Das Mädchenorchester in Auschwitz

Taschenbuch
12,90 EURO
Musikerinnen, die buchstäblich um ihr Leben spielen mußten - Authentisches über den Holocaust.

»Während das Orchester spielte, lud das Leichenkommando nebenan die abgemagerten Leichen auf, die beim Aufprall aufklatschten und zum Verbrennen ins Krematorium gefahren wurden.«
Im Lager Auschwitz-Birkenau, wo in den Jahren 1940–1944 Millionen von Menschen vergast und verbrannt worden sind, hat es tatsächlich ein Gefangenenorchester gegeben, das aus jungen Frauen aus Deutschland, Frankreich, Polen und anderen europäischen Ländern bestand. Einer eitlen Laune des Lagerkommandanten entsprungen, sollte es zur »Aufmunterung« der Häftlinge dienen wie zur Erbauung der Mörder. Dirigentin war Alma Rosé, die Nichte des Komponisten Gustav Mahler.

Marschmusik für die ausgemergelten »Arbeitskommandos«, Beethoven, Schumann, Puccini, Mendelssohn für den Kommandanten, die SS-Aufseherinnen und den KZ-Arzt Dr. Mengele: etliche Mitglieder des Orchesters haben Auschwitz durch das Musizieren überlebt.

Die jüdische Musikstudentin Fania Fénelon aus Paris war eine von ihnen. Mit schlichter Anteilnahme beschreibt sie in diesem autobiographischen Roman die Phasen der Erniedrigung bis hin zur Entmenschlichung und schildert den verzweifelten Kampf gegen die Todesangst und die Zerstörung ihrer Persönlichkeit.

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dtv Literatur
Aus dem Französischen von Sigi Loritz
384 Seiten, ISBN 978-3-423-13291-6
Lehrerprüfexemplar
Autor*innen

Fania Fénelon

Fania Fénelon wurde im Mai 1943 in Paris als Widerstandskämpferin von der Gestapo verhaftet. Um der Folter zu entgehen, gab sich die 21jährige als »Volljüdin« aus und ...

Pressestimmen

Heilbronner Stimme
»Ein erschütterndes Dokument, ein ehrlicher Bericht einer Augenzeugin, ein Buch, das man lesen muß.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Ich habe ihr Buch leider nicht gelesen, werde ich hoffentlich nachholen. Ich schaue gerade den Bericht im zdf über sie. ich muss sagen, sie imponiert mir sehr, ich bin zwar erst 23 Jahre alt, aber durch ihren charme und ihre emotionen vermittelt sie ein gefühl, das einen erschaudern lässt. Erschaudern vor den schrecklichen Ereignissen, aber auch erstaunen wie stark diese Frau in dieser Zeit gewesen sein muss. Sie lebt ihre Geschichte und zeigt dennoch, dass man sogar in dieser Zeit nicht von Hass erfüllt sein muss, mahnt aber unterschwellig gleichzeitig vor den schlimmen Vorgängen, die unvorstellbar sind. Durch diesen Beitrag sind sie ein wenig vorstellbarer geworden und das ist gut so, denn vergessen sollten wir nie...und schon gar nicht so eine Person wie Fania Fenelon...«
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